

ISLANDTRENSE | RUNDGENÄHT REMONT | SCHWARZ NR. 18
ISLANDPFERDE-KOLLEKTION
REMONTZAUM Nr. 18
Rundgenähtes Remonttrens mit festen, zentrierten Befestigungen, die sich nicht bewegen können, wodurch die Mikro-Rotation eliminiert wird, die sonst auftritt, wenn Schnallen während der Arbeit rutschen oder verstellt werden. Das Ergebnis ist ein selbstbalancierendes Trens, bei dem die Kräfte gleichmäßig zwischen rechter und linker Seite verteilt werden.
Die Größe ist speziell auf Islandpferde abgestimmt.
Das Genickstück bietet Platz für die Mähne und verfügt über TMJ-Polster, die es vom empfindlichen Kiefergelenk abheben.
Das Nasenriemen legt sich um das Maul des Pferdes, ohne das Gebiss zu fixieren oder die Atemwege einzuengen. Dank des Winkels des Nasenriemens bleibt der Augenbereich frei von klobigen Schnallen, was sowohl den Komfort als auch ein sauberes Erscheinungsbild erhöht.
Das Stirnband hat eine exakte Platzierung und kann weder nach unten rutschen noch nach oben verrutschen. Sie wählen selbst, welches Stirnband beim Bestellen des Trens enthalten sein soll, und können problemlos zwischen verschiedenen Stirnbändern wechseln. Weitere Stirnbänder sind separat erhältlich.
TECHNISCHE ERKLÄRUNG
Ausgeglichene Zuglinien
Die Belastung von Gebiss und Nasenriemen wird gleichmäßig auf rechts und links verteilt.
Reduzierte Nackenbelastung (C1)
Das Genickstück verfügt über eine Aussparung für den Mähnenkamm und den Bereich um den Atlas (C1).
Fixiert das Gebiss nicht
Die Konstruktion fixiert das Gebiss nicht und „hängt“ es nicht in der Maulspalte hoch. Dank des Designs des Nasenriemens verlaufen die Riemen nicht zu nah am Auge des Pferdes.
Extrem sensibles Sichtfeld des Pferdes
Das Pferd hat ein sehr weites Sichtfeld und reagiert stark auf Bewegungen. Gegenstände, die sich nahe am Auge bewegen, wie Riemen oder Schnallen, werden schnell als störend oder bedrohlich wahrgenommen, selbst wenn sie das Auge nicht berühren.
Reduzierte sensorische Belastung
Weniger fixierende Druckpunkte liefern dem Nervensystem klarere, besser vorhersehbare Signale.
ZIELSETZUNG:
Stabilere Gangarten, leichtere Entspannung und weichere Reaktionen auf feine Hilfen.
DIE BEDEUTUNG EINES
AUSGEWOGENEN GENICKSTÜCKS
Wenn das Pferd Kontakt zum Gebiss aufnimmt, wird die Kraft über die Backenstücke zum Genickstück weitergeleitet. Ist das Genickstück nicht korrekt positioniert oder kann sich seitlich bewegen, entsteht eine ungleichmäßige Belastung, bei der eine Seite mehr Zug aufnimmt als die andere.
Dies tritt häufig auf, wenn das Genickstück zu stark gepolstert ist, gar keine Polsterung hat, keine zentrierten, festen Befestigungspunkte besitzt oder die Schnallen locker auf dem Genickstück (oder direkt am Pferd) liegen. Wenn die Konstruktion zudem nur auf einer einzigen Schnalle basiert, wird diese zwangsläufig auf eine Seite rutschen. Das Ergebnis ist eine konstante einseitige Belastung des Genicks, selbst wenn die Zügel gleichmäßig gehalten werden.
Ein Genickstück mit festen, zentrierten Befestigungen bleibt stabil in Bezug auf das Gebiss. Dadurch wird die Kraft beider Zügel entlang symmetrischer Zuglinien geleitet, was eine gleichmäßige Belastung des Genicks gewährleistet, wenn das Pferd in Kontakt arbeitet. Das Genickstück kann die Belastung aufnehmen, ohne zu rotieren, zu verrutschen oder die natürliche Schiefe des Pferdes zu verstärken.
Das Ergebnis einer ausgewogenen Zuglinie ist, dass die Wirkung des Gebisses auf rechts und links gleichmäßig wahrgenommen wird. Das Pferd erfährt einen konstanten und vorhersehbaren Druck, was die Geradeausrichtung und Balance erleichtert und für eine weichere Anlehnung sorgt.
Für Islandpferde, bei denen bereits kleine Ungleichgewichte die Töltbewegung schnell beeinflussen, ist dies entscheidend.